Der Eulenberg im Bruch

 

Vom Küchenfenster aus kann ich den Hügel hinter dem Garten sehen. Er ist rund wie ein Gugelhupf und umringt von einem Wassergraben, bewachsen von Eichen und anderen Laubbäumen. Ein Schild in den Wiesenhügeln am Kranichausguck informiert darüber, dass es sich um einen mittelalterlichen Turmhügel handelt, der „Eulenberg im Bruch“.

An den Abenden gleitet der Waldkauz über die Wipfel der Bäume und schickt seinen Ruf durch die Finsternis.

Der Eulenberg liegt in der Neuenkirchner Niederung, die wie der Schaalsee während der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstanden ist. Wiesen, Moore, Bruchwälder bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum. Neben Greifvögeln, Sing- und Wasservögeln lassen sich hier auch die Vögel des Glücks, die Kraniche, beobachten.